Hazoorpur und Bhera
Die Primarschulprüfung legte er an der Lower Middle School Hazoorpur ab, fünf Kilometer östlich von , wo sein Vater Schulleiter war. An der Government High School Bhera stand er 1944 mit 634 Punkten als Erster der Schule.
Wer er warDreizehn Rollen, in seinen eigenen Worten ❖ Der StudentSeine Ausbildung zieht sich von Hazoorpur bis Damaskus durch die Manuskripte. Dies sind die Punkte, die er selbst festhält. Hazoorpur und BheraDie Primarschulprüfung legte er an der Lower Middle School Hazoorpur ab, fünf Kilometer östlich von , wo sein Vater Schulleiter war. An der Government High School Bhera stand er 1944 mit 634 Punkten als Erster der Schule. Talim-ul-Islam College, QadianNach der Matriculation beabsichtigte er angesichts der Mittel seiner Eltern nicht, weiter zu studieren. Dann veröffentlichte eine Bekanntmachung, dass in ein College eröffnet worden sei und ahmadische Schüler nach der Matriculation eingeladen würden. Er besprach sich mit seinen Eltern und reiste im Juni 1944 dorthin.
Rollennummer einsIm Eröffnungsjahr des Colleges stand sein Name als Erster in seinen Listen. Die ersten einundfünfzig Schüler waren nach den Noten der Matriculation geordnet worden, und seine waren die höchsten. Auch als später Schüler mit höheren Noten hinzukamen, blieb seine Rollennummer eins. Das Wohnheim und Majlis-e-IrfanIn Qadian wohnte er im Fazl-e-Umar-Wohnheim. Er hält die Wohnheimjahre fest, die dort zu Vorträgen eingeladenen Gefährten und die Majlis-e-Irfan nach dem Maghrib-Gebet in der Masjid Mubarak, bei der (ra) fast täglich unter den Mitgliedern sass.
Lahore nach der AuswanderungNach der Auswanderung zog das College nach Lahore. Er blieb etwa sechs Monate in seinem ersten Gebäude, dann im zerstörten Gebäude des D.A.V. College, dem Türen, Fensterrahmen, Schränke, Möbel, Laborgeräte und Bibliotheksbände fehlten. B.Sc. und Jamia-tul-MubashireenDie B.Sc.-Prüfung bestand er 1950 am Lahore. Seine Zeit an der dauerte fünf Jahre, und 1956 schloss er sie ab. Arabischstudium in Damaskus, 1956In Damaskus sollte er Arabisch lernen, bevor er nach Ghana weiterreiste. Er verliess im Februar 1956, las in der Zawiya al-Hasani, in der Stadtbibliothek von Damaskus und in der Amerikanischen Bibliothek und studierte arabische Zeitungen. Er blieb etwa neun Monate und erreichte Accra im November 1956. Der SohnÜber sich als Sohn schrieb er wenig. Was er hinterliess, ist genau. Master Imam Ali SahibSein Vater war Master Imam Ali Sahib Huzoorpuri thumma Bherwi, Lehrer im Bildungswesen des District Board Sargodha. Schulleiter in HazoorpurEr war Schulleiter der Schule, an der sein Sohn die Primarschulprüfung ablegte, die Lower Middle School Hazoorpur. In seiner eigenen Darstellung¶4 Die Erhörung des GebetsAus seinen Tagen als Lehrer an der Salem School erzählte sein Vater eine Begebenheit über die Erhörung des Gebets. Anweri schreibt, sie habe nicht nur auf den Vater einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern sich dauerhaft auf alle Kinder ausgewirkt.
In seiner eigenen Darstellung¶8 Vater und SohnGemeinsam reisten sie von Bhera zur ersten in Rabwah, mit der Bahn über Malakwal.
In seiner eigenen Darstellung¶114 Die vier Ghana-JahreWährend seiner vier Jahre in Ghana kam sein pensionierter und in Rabwah ansässiger Vater ins Haus, tröstete dessen Frau und zählte die Jahre bis zur Rückkehr des Sohnes. In seiner eigenen Darstellung¶21 Der MissionarAls Waqif-e-Zindagi ging er dorthin, wohin er entsandt wurde, statt seinen Dienstort selbst zu wählen. In seinem neunzigjährigen Leben führte ihn dieser Dienst über vier Kontinente. Damaskus und die erste AuslandsentsendungVor seiner Entsendung nach Ghana verbrachte er etwa neun Monate in Damaskus, um Arabisch zu lernen. Im November 1956 erreichte er Accra und diente bis 1960 in Ghana, seiner ersten Auslandsentsendung. Über die Nuur-Moschee hinausWährend seiner ersten Zeit in Deutschland führten Einladungen von Schulen, Hochschulen und Kirchen dazu, dass die Arbeit ausserhalb der umfangreicher wurde als die Tätigkeit in ihr. Bei einem Islam-Tag stellte ein Priester ihn vor, indem er den Koran in deutscher Übersetzung las. Er dankte ihm, erläuterte die Säulen des Islam, spielte den Azan auf einem Tonbandgerät ab und übersetzte ihn während der Wiedergabe. Danach sprach er anhand von Prophezeiungen des Evangeliums über die Wiederkunft. Bücher an öffentlichen OrtenEr begann mit der Universitätsbibliothek Frankfurt, Literatur der Jamaat in Universitätsbibliotheken einzustellen. 1973 verfügte die Jamaat zudem über eine Halle auf der Frankfurter Buchmesse. Spätere VerantwortungenVon 1972 bis 1976 diente er in Deutschland als und . Später versah er dieselben Ämter während zweier Amtszeiten in Nigeria. Während seines Dienstes als Amir und Missionary In-Charge in Gambia wies der ihn an, im März 1983 die Verantwortung für Nigeria zu übernehmen. Im April 1986 kehrte er nach Pakistan zurück. Der LehrerSeine Arbeit als Lehrer begann an einer Einrichtung, zu deren Rettung er entsandt worden war, und schloss einen Misserfolg ein, den er unverdeckt festhielt. Die Schule in SwedruEr wurde nach Ghana entsandt, um eine arabische Schule der Jamaat in Swedru zu leiten. Der Aufenthalt in Damaskus hatte ihn darauf vorbereitet. Bei seiner Ankunft betrachtete der Amir von Ghana, Maulana Nazir Ahmad Sahib Mubashir, die Schule bereits als Belastung. Eine Schule im MoscheeraumEr wurde den örtlichen afrikanischen Mitgliedern und den Schulkindern vorgestellt, doch das Gebäude war nicht fertig. In den ersten fünf oder sechs Monaten diente ein Raum der Moschee als Schule. Seine Anweisung lautete, sie mit allen verfügbaren Mitteln zu führen. Der Misserfolg in SwedruDer Wunsch nach der Schule war nicht von der Zentralverwaltung ausgegangen. Daher war im Voraus nichts festgelegt worden, nicht einmal ihre Laufzeit. Als er Swedru in Richtung Accra verliess, kam weder ein Schüler noch ein Ältester, um ihn zu verabschieden. Für sie ging er, nachdem er ihre arabische Schule zerstört hatte. Vom Jamia-Studenten zum Jamia-LehrerNach seiner Rückkehr im Februar 1960 bat ihn der Schulleiter der Talim-ul-Islam High School Rabwah, Naturwissenschaften zu unterrichten. Noch vor dem Ende seines Urlaubs wies Tehrik-e-Jadid ihn an, sich als Lehrer an der unter ihrem Rektor Syed Mir Dawood Ahmad Sahib zu melden. Die Einrichtung, an der er fünf Jahre studiert hatte, holte ihn nun als Lehrer zurück. Der ÜbersetzerSeine Übersetzungsarbeit nahm zwei Formen an. Die eine gehörte zu Büchern und öffentlichen Ansprachen. Die andere half Menschen, in einem Land zu leben, dessen Sprache sie noch nicht beherrschten. Mera Hajj BaitullahEr übersetzte Mera Hajj Baitullah von Dr. Muhammad Abdul Hadi Italo Chiussi ins Urdu. In seiner eigenen Darstellung¶311 Der Koran auf EsperantoEr arbeitete an der Seite von Dr. Chiussi, als dieser den Koran aus deutschen, englischen und französischen Übersetzungen sowie dem fünfbändigen englischen Kommentar ins Esperanto übertrug. Wöchentlich berichtete er über den Fortschritt. Später ging Dr. Chiussi bei einer Sammlung von Ahadith auf dieselbe Weise vor. Gesprochene und veröffentlichte ÜbersetzungBeim Islam-Tag übersetzte er den aufgezeichneten Azan während der Wiedergabe. Sein erstes Buch verfasste er auf Englisch, andere übersetzten es ins Deutsche. Übersetzung für den AlltagAls Pakistaner nach Deutschland kamen, bereitete er jeden einzelnen Fall vor, begleitete den Betreffenden zum Anwalt und am folgenden Tag zur Polizei und übersetzte selbst für ihn. Übersetzung war hier keine literarische Arbeit. Sie half Menschen, deren Deutsch für den Alltag noch nicht ausreichte. In seiner eigenen Darstellung¶537 Eine Sprache für das weitere LebenMit der Ankunft von Hadayatullah Hübsch wurde die deutsche Korrespondenz möglich. Anweri riet neu angekommenen Freunden, Deutsch auch auf eigene Kosten zu lernen, weil ihre Abschlüsse ohne die Sprache nichts galten. Der EhemannSein Bericht über die Ehe war untrennbar mit Abschied, gemeinsamem Dienst und Krankheit verbunden. Seine Frau war Ayesha Siddiqa. Die erste AbreiseVor seiner ersten Abreise füllte sich das Haus mit Verwandten aus Bhera. Ihre Anwesenheit erleichterte vorübergehend den Schmerz der bevorstehenden Trennung. Was ihn der erste Abschied lehrteAls nach seinem Abschluss an der Jamia die nächste Abreise bevorstand, fuhr er vom Bahnhof Lahore statt von Rabwah ab. Grund dafür war der Zustand, in dem seine Frau und seine kleine Tochter beim früheren Abschied gewesen waren. In seiner eigenen Darstellung¶247 Gemeinsam in NigeriaNigeria war seine erste Auslandsentsendung mit seiner Familie. Er reiste mit seiner Frau Ayesha Siddiqa, ihrer Tochter Hafsa Anweri und ihrem Sohn Zakaria Ismail Anweri. In seiner eigenen Darstellung¶353 Ayesha Siddiqas AugeWenige Wochen nach der Ankunft in Nigeria litt sie unter starken Schmerzen im rechten Auge, dessen Pupille sich erweiterte. Im University Hospital Ibadan wurde ein Glaukom festgestellt, und sie verlor das Auge. Er hielt fest, dass damit die Ursache der Schmerzen deutlich wurde, die sie zweieinhalb Jahre ertragen hatte, und dass angemessene medizinische Möglichkeiten nicht rechtzeitig verfügbar gewesen waren. Medizinische Versorgung in DeutschlandEr zählte die medizinische Hilfe, die sie in Deutschland erhielt, zu dessen Segnungen. Seit Pakistan litt sie an asthmatischer Bronchitis, gegen die Tabletten kaum geholfen hatten. Während des Eingriffs blieb er im Raum und hielt den Augenblick fest, in dem sich ein Verband löste und sie zu bluten begann. Ein von beiden getragener PreisSein Bericht machte den Preis deutlich. Eine im geführte Ehe wurde von zwei Menschen getragen. Der ImamÜber Jahre hatte seine Arbeit eine einzige Adresse, die Nuur-Moschee in Frankfurt. Sein Bericht über die Moschee ist ein Bericht über das Amt, das er dort innehatte. Ankunft in der Nuur-Moschee, Juni 1964Seine erste Station in Deutschland war die Nuur-Moschee in Frankfurt, wo er am 20. oder 21. Juni 1964 eintraf. Imam der Moschee war damals Mukarram Chaudhry Mahmood Ahmad Sahib Cheema. Nach einer oder zwei Nächten reiste er weiter nach Hamburg. In seiner eigenen Darstellung¶25 Sieben Monate in Hamburg, dann die BerufungSieben Monate verbrachte er in Hamburg, um Deutsch zu lernen, und wurde dann nach Frankfurt versetzt. Nach seinen eigenen Worten begann hier sein praktisches -Leben. Er lernte noch im Rahmen der Universität Deutsch, als Chaudhry Abdul Latif Sahib ihm mitteilte, das Zentrum habe ihn zum Imam der Nuur-Moschee ernannt. Im Februar 1965 erreichte er Frankfurt von Hamburg aus. Das Kalima über der grünen TürAls er zum ersten Mal zum Imam ernannt wurde, stand das Kalima über der grossen grünen Tür der Moschee in dünnen, feinen Buchstaben. Er liess es in kräftigen Buchstaben neu schreiben, und es blieb sein Wunsch, stattdessen eine beleuchtete Tafel zu haben, obwohl er wusste, dass eine solche Tafel mehrere tausend Mark kosten würde. Das erste Khuddam-Ijtema in Deutschland, 1973Das erste dreitägige Jahres- der Majlis -ul-Ahmadiyya Deutschland fand vom 9. bis 11. Juni 1973 in der Nuur-Moschee in Frankfurt statt, mit 50 Khuddam aus dem ganzen Land. Er hält die bei dieser Gelegenheit von Khalifatul Masih III. (rh) erhaltene Botschaft fest. In seiner eigenen Darstellung¶627 Das Totengebet leitenZum Amt gehörte das Totengebet. Er beschreibt eines, das auf einer freien Fläche innerhalb eines Friedhofs nahe dem Haupttor verrichtet wurde, mit fünfzehn oder zwanzig Freunden, also fast der gesamten damals in Frankfurt anwesenden Jamaat. In seiner eigenen Darstellung¶460 Der WaqfAlles Weitere in seinem Leben hing an einer Entscheidung, die 1946 zu Hause in Bhera fiel. Er schilderte sie schlicht, einschliesslich des Augenblicks seines Zögerns. Eine Khutbah, gehört in Bhera, 1946Nach dem Intermediate in Science kehrte er 1946 nach Bhera zurück. Seine Eltern konnten ein weiteres Studium nicht finanzieren, daher begnügte er sich mit dieser Ausbildung und suchte Arbeit. In jenen Tagen erreichte ihn eine Khutbah von Khalifatul Masih II. (ra), in der (ra) das Waqf-e-Zindagi besonders betonte. In seiner eigenen Darstellung¶6 Qadian, 1947Etwa im April oder Mai 1947, dem Jahr der Teilung, erreichte er Qadian. Tehrik-e-Jadid entschied mit der Zustimmung von (ra) über seinen weiteren Werdegang. In seiner eigenen Darstellung¶7 Wohin das Waqf ihn führte, 19561956 bestand er die Abschlussprüfung der Jamia, und damit begann sein praktisches Leben. -e-Tabshir ernannte ihn zum Leiter der Ahmadiyya-Arabischschule in Swedru an der Goldküste, zunächst jedoch mit einem Aufenthalt in Damaskus, um Arabisch zu vertiefen. In seiner eigenen Darstellung¶8 Ein Satz auf der Zunge, DamaskusBevor er Rabwah verliess, hatte Musleh Maud (ra) ihm geraten, zur Vertiefung des Arabischen ausgiebig Bücher mit Erzählungen und Geschichten zu lesen. In Damaskus tat er genau das und arbeitete sich durch die Sammlung der Zawiyat-ul-Husni, die Stadtbibliothek, die Amerikanische Bibliothek von Damaskus und die arabischen Zeitungen. Eines Nachts, als er in der Bibliothekshalle der Zawiyat-ul-Husni schlief, floss ihm ein Satz mit grosser Kraft und Klarheit auf die Zunge. Er erwachte, spürte noch die Süsse dieser Worte und wünschte, sie möchten wiederkehren. Er nannte dies sein erstes geistiges Erlebnis, erkannte darin den Zustand des Ilham, wie ihn der Verheissene Messias (as) beschrieben hat, und verstand es als Trost: das Werk fortzusetzen, für das er gekommen war, und das Visum Allah zu überlassen. Alhamdulillah ala zalik.
Ein Waqf-e-Zindagi und eine Anstellung in einer BotschaftDas Visum wurde dann über die pakistanische Botschaft gelöst: Man schlug vor, er solle dort eine Anstellung annehmen. Genau daraus erwuchs das Dilemma. Er zögerte und hielt dieses Zögern als Frage an sich selbst fest, ein Waqf-e-Zindagi und eine Anstellung in einer Botschaft. Er schrieb die ganze Angelegenheit an Wakalat-e-Tabshir und an Huzoor. Binnen eines Monats antwortete Musleh Maud (ra), er solle so verfahren, wenn die Erlaubnis dafür zu erlangen sei. Was es zu Hause kosteteSeine Frau und die kleine Tochter liess er in Mohallah Dar-ul-Barakat zurück, einem Ort, den er in jeder Hinsicht eine Wildnis nannte. Nur wenige Häuser waren gebaut, das übrige Viertel lag verlassen da. In seiner eigenen Darstellung¶18 Der VaterSeine Kinder wuchsen durch seine Abwesenheiten hindurch auf. Er schrieb über die Abschiede, weniger über die Heimkehr. Heimkehr nach vier Jahren in GhanaAls er nach vier Jahren in Ghana wieder nach Hause kam, war seine Tochter Hafsa Anweri acht Jahre alt geworden und sein Sohn Zakaria Ismail Anweri vier. In seiner eigenen Darstellung¶21 Bahnhof Lahore, Juni 1964Als er im Juni 1964 nach Deutschland aufbrach, nahm er seine Frau und beide Kinder mit nach Lahore, und Abba Jaan kam mit, damit die Familie gemeinsam nach Rabwah zurückreisen konnte. Als Lahore vom Zug aus entschwand, wurde ihm schwer ums Herz beim Gedanken an den Zustand des Kindes. Dieser Zustand blieb bis Karatschi bei ihm und kehrte wieder, sooft ihm die Szene vor Augen trat. Die Kinder in NigeriaNigeria war die erste Versetzung, bei der auch die Kinder mitkamen. Hafsa Anweri, damals im sechzehnten Lebensjahr, kam nach der Matrikulation, und Zakaria Ismail Anweri, zwölf Jahre alt, kam nach der sechsten Klasse. Er hält fest, dass sich dort für beide keine Fortsetzung der Schulbildung einrichten liess und dass diese Lücke ihnen später mancherlei Schwierigkeiten bereitete. Der Vater derer, die auswandertenNach 1974 füllte sich die Moschee mit Menschen, die Pakistan verlassen hatten, ohne dass irgendetwas geregelt war. Die Arbeit, die er beschreibt, ist die alltägliche Arbeit, jeden Einzelnen durchzubringen. Nach den Unruhen von 1974Nach den 1974 gegen die Gemeinde in Pakistan entfachten Unruhen erreichten viele Ahmadi-Freunde Deutschland und suchten dort Schutz auf dem Weg des Asyls. In seiner eigenen Darstellung¶773 Die Nuur-Moschee als AnlaufstelleDie Nuur-Moschee wurde zu einer Anlaufstelle für Asylsuchende. Wer ankam, ging unmittelbar zur Moschee. Dort wurde der Antrag vorbereitet, dort wurden Verpflegung und Unterkunft geregelt, und von dort wurden Dolmetscher gestellt. In seiner eigenen Darstellung¶774 Der Anwalt, dann das PolizeiamtEr bereitete den Antrag jedes Einzelnen selbst vor, begleitete ihn zum Anwalt und brachte ihn am nächsten Tag zum Polizeiamt, wo er selbst dolmetschte. Zugleich verringerte er seine eigenen Gänge zum Polizeiamt, damit die örtliche Polizei nicht den Eindruck gewönne, der Imam der Ahmadiyya-Moschee lade Leute herbei. Freunde nach Hamburg weiterschickenAls Frankfurt voll war, begann er, Freunde nach Hamburg zu schicken, wo es eine Moschee, ein Missionshaus und mehr Platz für Gäste gab als in Frankfurt. In seiner eigenen Darstellung¶555 Die Sprache lernenEr drängte neu angekommene Freunde, Deutsch zu lesen und zu lernen, notfalls auf eigene Kosten, denn ohne die Sprache zählten ihre Abschlüsse, so hoch sie auch waren, nichts. In seiner eigenen Darstellung¶607 Der BruderSeine eigenen Brüder und Schwestern erscheinen in den Manuskripten vor allem als die Familie, die zu jedem Abschied kam. Das Wort Bruder gebrauchte er mit Gefühl für Hadayatullah Hübsch, den deutschen Dichter und Journalisten, der den Islam annahm. Gemeint ist Brüderlichkeit im Glauben, nicht Verwandtschaft. Die Familie bei jedem AbschiedAls die Nachricht von seiner Ausreise Bhera erreichte, kamen seine Eltern, seine Brüder und seine Schwestern zur festgesetzten Zeit nach Rabwah, um ihn zu verabschieden, und die Nachbarschaft richtete auf ihre Weise Abschiedsrunden aus. Paris, April 1973Im April 1973 reisten die beiden nach Paris, um die dortige grosse Moschee zu sehen. Er rief zuvor deren Imam an und sagte, es kämen zwei Männer, der eine der Imam der ersten Moschee in Frankfurt, der andere ein deutscher neuer muslimischer Bruder von ihm. In seiner eigenen Darstellung¶481 Ein Interview, das eine Tür öffneteDas deutsche Fernsehen bat Hübsch als deutschen Muslim um ein Interview und zeigte ihn beim Wudu, beim Ruf zum Gebet und beim Gebet selbst, dazu Bilder der Nuur-Moschee. In grosser Zahl folgten Briefe und Anrufe von Deutschen, die um Auskunft und Bücher baten. In seiner eigenen Darstellung¶492 Nach ihm sprechenNach einer seiner eigenen Ansprachen legte Hübsch auf seine besondere Art dar, warum er das Christentum verlassen und den Islam angenommen hatte. Er hält fest, dass die Zuhörer von beiden einen sehr guten Eindruck mitnahmen. In seiner eigenen Darstellung¶659 Ein Dichter und anerkannter SchriftstellerHübsch war Dichter und Schriftsteller von hohem Rang und eine anerkannte Gestalt im deutschen Journalismus und Rundfunk. Bei seinem Tod wurde seiner in sechzehn deutschen Zeitungen gedacht. Sein Ableben, 2011Hübsch verstarb 2011 an einem Herzstillstand. Eine grosse Zahl der deutschen Jamaat verrichtete sein Totengebet, danach wurde er auf einem Friedhof im Süden Frankfurts beigesetzt.
In seiner eigenen Darstellung¶496 Der AutorEr schrieb von Beginn seines Dienstes an. Die vollständige Liste seiner Veröffentlichungen wird gesondert geführt. A Talk Between a Muslim and a ChristianWährend seines ersten vierjährigen Aufenthalts in Ghana verfasste er auf Englisch eine kleine Schrift über das Christentum in Frage und Antwort. Sie erschien unter der Ägide der Jamia mit Zustimmung des Principals, und er hält fest, dass sie sehr verbreitet wurde. Andere Missionen veröffentlichten Übersetzungen in ihren Sprachen, und die englische Mission brachte zwei oder drei Auflagen heraus. Die deutsche AusgabeDr. Muhammad Abdul Hadi Italo Chiussi gefiel dieser erste Schreibversuch so gut, dass er ihn aus eigenem Antrieb ins Deutsche übertrug, und die Deutsche Mission veröffentlichte ihn als Ein Gespräch zwischen ein Muslim und Christ. Der GrossvaterEin Buch hält es fest. Asan Urdu, zwei Enkeln gewidmetEr widmete Asan Urdu zwei Enkeln, dem Sohn seiner Tochter Mubashir Ahmad Tariq und dem Sohn seines Sohnes Ata-un-Nasr Anweri, und schrieb, dass der Urdu-Unterricht für die beiden die Lektionen hervorbrachte, die er dann in Buchform brachte, damit andere davon Nutzen hätten. |